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06.03.2026
09:00 Uhr
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Notfallradios liefern wichtige Informationen ohne Steckdose und Internet. Im aktualisierten Test untersuchen wir auch Modelle von Albrecht und Midland.

Angesichts steigender Blackout-Sorgen und weltweiter Krisen gewinnen Notfallradios erneut an Bedeutung. Über UKW oder DAB+ sollen sie auch dann wichtige Informationen bereitstellen, wenn die Stromversorgung und das Internet ausfallen. Neben großen, fest eingebauten Akkus und Batteriefächern verfügen die Geräte auch über Solarzellen. Notfalls lässt sich zudem eine Kurbel ausklappen, um durch rhythmisches Drehen selbst mechanisch Strom zu erzeugen – Muskelkater inklusive. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, ein vom Stromnetz unabhängiges Radio für den Krisenfall bereitzuhalten.
In unserem aktualisierten Vergleichstest von sieben Notfallradios überprüfen wir, wie gut die Notladung in der Praxis funktioniert. Neu dabei sind das Albrecht DR 112 und das Midland ER300 Pro, die vom gleichen Hersteller "Alan Electronics" vertrieben werden. Sie sind aufgrund ihrer robusten Verarbeitung eine interessante Alternative im mittleren Preissegment. Im Test zeigte sich, dass das Kurbeln nur bei manchen Geräten wirklich Sinn ergibt. Auch als Powerbank taugen nicht alle Geräte. Beim Empfang, der Klangqualität, den Anschlüssen und der Nutzung als Taschenlampe (meist mit kaltem Licht) zeigten sich im Test ebenfalls erstaunlich große Unterschiede.
Im Ernstfall bringen zwar alle Exemplare Licht in die dunkle Wohnung, doch die Umsetzung reicht von einem schmalen Lichtstrahl bis hin zu bequem ausklappbaren Leselampen oder einer praktischen Elektrolaterne mit Tragegriff. In diesem Artikel überprüfen wir, ob sich ein teures Premiumgerät wie das Sangean MMR-99 lohnt oder ob das kleine Schnäppchen von Bewinner sogar länger durchhält. Überdies testen wir einige Allrounder aus dem mittleren Preissegment: das Albrecht DR 112, das Midland ER300 Pro Libovgogo DF-585, das Mesqool 1030DAB und das Fospower D8.